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Ausländische Beobachter am Gazastreifen

Lt. Pressemitteilungen, haben Ägypten und Israel ein Abkommen, nach dem der Grenzübergang Rafah zwischen der Sinai-Halbinsel und dem Gazastreifen von ausländischen Beobachtern überwacht werden soll. Diese Beobachter werden voraussichtlich von der EU gestellt. Die EU spielt sowieso mit dem Gedanken, auch andere Spezialkräfte, wie z. B. Zöllner, nach Rafah zu entsenden, um die Abwicklung der Pass- und Zollkontrollen besser überwachen zu können.

Dies ist ein Kompromiss, da Israel die Überwachung dieser Kontrollen nicht allein den Ägyptern und Palästinensern überlassen will. Diese aktzeptieren aber keine Präsenz der Israelis in Rafah. Der israelische Verteidigungsminister Shaul Mofas sagte nach einem Treffen mit dem ägyptischen Präsidenten Mubarak in Kairo: "Wir haben uns darauf geeinigt, dass es am Grenzübergang Rafah eine dritte Partei (neben den palästinensischen und ägyptischen Grenzwächtern) geben wird. Wer diese Partei sein wird, und wie genau ihre Rolle definiert ist, steht noch nicht fest."

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