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Ausnahmezustand in Ägypten nach 30 Jahren aufgehoben

Endlich, nach 30 Jahren, hat der oberste Militärrat in Ägypten die Aufhebung des seit 1981 bestehenden Ausnahmezustands angekündigt.
 
 Seit 1981, dem Todesjahr von Anwar el Sadat, hält der Ausnahmezustand in Ägypten an.
 Der oberste Militärrat hatte ihn nach der Ermordung von Präsident Husni Mubarak’s Vorgänger eingeführt und 30 Jahre lang daran festgehalten.
 Seit Mubarak’s Sturz regiert der Militärrat in Ägypten.
 Am Mittwoch jährt sich der Sturz nun zum ersten Mal und wird begleitet von den Gedanken an Wahlergebnisse und der Zukunft des Landes.
 Die endgültige Aufhebung aller Notstandsgesetze, Willkür durch das Militär und Verfolgungen und Festnahmen durch die eingesetzten militärischen Führer, die durch den Ausnahmezustand freie Handlungsbefugnis besitzen, war eine permanente Forderung der gesamten Protestbewegung.
 
 Nachdem nun die Wahlen ein neues Parlament auf den Weg gebracht haben, ist die militärische Führung angehalten, ihr Versprechen einzuhalten und die Aufhebung umgehend umzusetzen.
 Ursprünglich wurde die Auflösung der Notstand Situation bereits vor den Parlamentswahlen zugesagt und angestrebt.
 Das neue ägyptische Parlament setzt sich zu mehr als 70% aus Abgeordneten der islamistischen Parteien zusammen.
 
 Die Aufhebung des Ausnahmezustands bedeutet auch für die internationalen Besucher, Touristen und sonstigen Ägypten Reisende eine Entspannung und unbelastete Aufenthalte, an allen Orten des Landes.
 Am Mittwoch soll es soweit sein. 
 Ägypten steht vor einem weiteren Schritt in die freie Welt der selbst bestimmten, demokratischen Staaten.

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