Pyramiden von Gizeh - Reisebericht Ägypten 1
Pyramiden Cheops, Chephren und Mykerinos
Am heutigen Tag ging es endlich zu den Pyramiden. Naja, zumindest am Vorabend konnten wir wenigstens die Sillhouetten der ehrwürdigen Pharaonengräber beid der Ton- und Lichtshow bei den Pyramiden sehen und den majestätischen Anblick am Tage erahnen. Diese Bauten sind wirklich gewaltig. Wer mehr dazu lesen möchte schaut bitte bei Pyramiden von Gizeh.

- Die Cheops Pyramide
Man muss wissen, das der Zauber der Pyramiden zumindest zu den touristischen Stoßzeiten durch den Massentourimus sehr gelitten hat. Blenden Sie den Lärm von Schulklassen, das Geschrei von Kameltreibern und die Massen an Bussen und Touristen im Kopf aus. Versuchen Sie in Gedanken diese gewaltigen Bauten zu verstehen und nachzuempfinden mit wieviel Kraft, Schweiß, Intelligenz und sicherlich auch Blut diese Pyramiden mit den damaligen Mitteln erbaut wurden.

- In gebückter Haltung in die Chephren Pyramide rein
In die Chephren Pyramide können Sie (mal wieder gegen eine Gebühr von 10,- EUR) auch reingehen. Aber vorsicht - das ist nichts für gebrechliche Leute mit Rückenschäden und Angst vor engen Räumen. Ich bin das Wagnis (trotz Bandscheiben vorfall) eingegangen und habe mich in die Chephren Pyramide begeben. Sie steigen zunächst eine "Treppe" hinab, die eigentlich nur aus schmalen Holzbrettern besteht. Also wirklich festen Halt unter den Füßen haben Sie nicht. Zudem gehen Sie bestimmt 1-2 Minuten lang nur in gebückter Halten bis Sie unten ankommen - da hat sich bestimmt schon der ein oder andere den Kopf mächtig gestoßen.
Film - Abstieg in die Chephren Pyramide |
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Hier können Sie sich einen Eindruck machen, wie man dort hinabsteigt, glauben Sie mir, es sieht einfacher aus, als es ist. Für sportliche, junge Entdecker sicherlich keine Problem, aber wer ein paar Wehwehchen in Beinen und Rücken hat, hat da schon mehr zu kämpfen |
Unten geht es dann auf gerader Ebene weiter, aber nicht sehr lange, dann geht es auch schon wieder in gebückter Haltung bergauf.
Schließlich gelangen Sie in die Grabkammer mit einem steinernem Sarkopharg. Viel mehr ist nicht zu sehen. Aber unheimlich ist es schon, wenn man sich in die Rolle eines Grabräubers versetzt: ganz allein, es ist stockduster, vor Ihnen liegt ein Labyrinth aus schmalen, engen Gängen, in denen man sich bestimmt schnell verlaufen kann.
Davon bekommt der neuzeitlich Tourist allerdings nichts zu sehen, mehr ist leider nicht freigegeben - aber wer kann, sollte die Tour in die Chephren Pyramide wagen - das hat was...



