Etwas außerhalb des eigentlichen koptischen Viertels im Stadtteil Altkairo befinden sich die Kirche und das Kloster des Heiligen Mercurius. Die Kirche wurde im 6. Jahrhundert begründet, brannte mehrmals ab, wurde zwischenzeitlich anderweitig genutzt und schließlich im 10. Jahrhundert durch den koptischen Patriarchen Abraham wiedererrichtet. Im 12. Jahrhundert wurde die Kirche erneut verwüstet aber auch wieder aufgebaut.

Die 30 Meter mal 20 Meter messende Basilika ist besonders wegen ihrer Ikonen und der Wand- und Deckenmalereien berühmt, ein mit historischen Szenen bemaltes Kuppeldach ragt über dem Altarbereich in die Höhe. Die Kirche ist ein Reisetipp besonders für Menschen, die sich für Kirchenarchitektur und die koptische Kultur interessieren. Einen besonderen Vorteil bietet sie außerdem noch, weil sie abseits der großen Touristenrouten liegt.