Zwischen der Zitadelle, der Sultan-Hassan-Moschee und der ar-Rifai-Moschee steht eine Moschee, die durch ihre Fassade aus sandfarbenen und roten Steinreihen besticht. Die Qani Bey-as-Saifi-Moschee befindet sich am Saladin-Platz und ist eine relativ kleine aber dafür umso besser erhaltene Moschee. Wie bei den Moscheen in der Regel üblich, gehören auch zu dieser Moschee Unterrichtsräume für die Koranschule, in der die Kinder auch Lesen und Schreiben lernen konnten. Der Bau dieser Moschee wurde im Jahr 1503 vollendet. Im Inneren der Moschee befindet sich noch eine Zisterne, die für die kostenlose Verteilung von Trinkwasser genutzt wurde. Neben der schon angesprochenen bunten Fassade, die das Gebäude in erdige Rot- und Ockertöne taucht, besitzt die Qani Bey-as-Saifi-Moschee eine reich verzierte Kuppel und das Minarett hat eine Doppelspitze, die eindrucksvoll in den Himmel ragt. Nicht nur die Kuppel, auch die Räume im Inneren der Moschee sind reich verziert und dekoriert und farblich aufeinander abgestimmt. An der Nordwestseite der Moschee steht die Residenz des berühmten ägyptischen Architekten Hassan Fathi. Das Ali Effendi Labib Haus stammt aus dem 18. Jahrhundert und gehört heute der Aga-Khan-Stiftung. Dreht man sich von der Qani Bey-Moschee etwas weiter in Richtung Süden, erblickt man die Moschee und Madrasa Mahmudija. die 1568 unter dem osmanischen Pascha Mahmud fertig gestellt wurde.