Der Sinai

Sinai Halbinsel in Ägypten

Die Halbinsel verdient ihren Zauber und ihre Attraktivität durch ihre alte heilige Geschichte. Die Sinai Halbinsel liegt östlich des Suezkanals am Mittelmeer zwischen dem Golf von Suez und dem Golf von Akaba.Die Geschichte des Sinai geht bis auf die Zeit der Pharaonen zurück.
Isis überquerte den Sinai auf der Suche nach ihrem Mann Osiris. So verehrten die Pharaonen dieses Gebiet und wählten Harthor als Göttin dieses Stück Landes aus.

Zur Pharaonenzeit suchte man dort nach Gold, Kupfer und Türkis. Der Sinai war auch jahrhundertelang Kriegsschauplatz. Geschichtsschreiber datieren die ersten Kriege von der Zeit von Ahmose I. (1.500 v. Chr.) und Vertreibung der Heksos bis hin in unsere Zeit zum Oktoberkrieg 1973.

Außerdem ist der Sinai natürlich auch bekannt für viele biblische Ereignisse. So fand hier der Exodus, der Auszug des Jüdischen Volkes aus Ägypten unter Führung des Propheten Moses statt. Desweiteren überquerte die erste Expedition den Sinai zur großen Vereinigung unter der Führung von Thutmosis III. (1479 v. Chr.) und zur Vertreibung der Invasoren. Auch Alexander der Große überquerte es bei der Eroberung Ägyptens im Jahre 333 v. Chr.!

Der Sinai heute

Der Sinai ist reich an wunderschönen Landschaften. Es hat hohe Berge im Süden und Bäume (Mangroven) und Dattelpalmen im Norden entlang der Küste. Der Sinai ist auch bekannt für seine zahlreichen Süßwasserquellen, denen eine heilende Wirkung nachgesagt wird.

Die Küsten des Sinai erstrecken sich über 750 km. Im warmen, klaren Wasser des Roten Meeres tummelt sich eine vielfältige Flora und Fauna. Der Sinai ist mit seinen bekanntesten Badeorten Sharm el Sheik, Naama Bay und Dahab von Februar bis Oktober ein beliebtes Reiseziel für Badeurlauber, Taucher und Schnorchler. Es heißt, dass der Sinai die schönsten Tauchgründe der Welt birgt.